... oder wie sonst lässt es sich erklären, dass gerade sämtliche Parkplätze, die ich so benutze, momentan aufgrund von KanaldeckelaufreißenundmitTeerwiederzuschütten gesperrt sind und ich somit teilweise mehr Zeit für eine Parkplatzsuche aufwende als für die eigentliche Fahrt selber?!
Außerdem tut mein Knie seit einer Woche weh, ich arbeite die Hälfte der Woche als EDV-Dozent und heute Nacht geht's nach Paris ...
16. Mai 2007
7. Mai 2007
4. Mai 2007
[TV&Co] Spidey 3
Zunächst muss ich vorausschicken, dass ich Spiderman zwar mag, allerdings seine Gegner im Normalfall etwas seltsam sind (man denke nur an den Geier ...). Irgendwo las ich mal, dass ein Held nur so gut sein kein wie sein stärkster Feind. Spideys größter Feind war und ist er selbst, sein Umgang mit seinen Kräften und der daraus resultierenden Verantwortung.Dies wurde im ersten Film stark thematisiert und da war es auch verzeihbar, dass mit dem Grünen Kobold ein etwas schräger Bösewicht daherkam, bei dem mir bis heute nicht klar ist, warum ausgerechnet ein Kobold?! Wie dem auch sei, dem Erfolg des Films tat dies kein Abbruch und darüberhinaus schaffte er es, dass die Waage zwischen comichafter Action und ernsthaften Anspruch gehalten wurde.
Im zweiten Teil bekam Spidey es mit Doc Ock zu tun, der von Alfred Molina charismatisch-tragisch verkörpert wurde, und der Rolle eine Tiefe verlieh, die weit über die Comics hinausgeht. Insofern hatte es Spiderman mit einem echten Superschurken zu tun.
Teil 3 versucht nun genau dort anzuknüpfen und die menschliche Seite Spidermans in Gestalt Peter Parkers wieder in Vordergrund zu stellen. Für ersteres Vorhaben werden drei Gegner in den Ring geschickt: Der neue Kobold, Sandman und Venom.
Wo es sich beim neuen Kobold um Harry Osborne handelt, der bereits in den Filmen zuvor angelegt wurde und somit seine Bestimmung erfährt, mussten die anderen beiden eingeführt werden. Beim Sandman gelingt dies relativ gut, wenn auch ein wenig mit dem Holzhammer zugearbeitet wird, da dem geneigten Zuschauer alles etwas vorgekaut wird. Venom hinggen wird erst sehr spät erschaffen und man fragt sich, warum er so verheizt wird.
Der außerirdische Symbiont, der zunächst Peter Parker und dann Eddie Brock befällt hätte genug Potential für einen gesamten Film gehabt, stattdessen wird sehr viel Zeit vertan, Tobey Maguire eine Farce als John Travolta mit Hitler-Frisur spielen zu lassen, die man eher einem Ben Stiller ins Drehbuch schreibt normalerweise. Im Comic wirkt der negative Einfluß des Symbionten weit weniger lächerlich und zeigt auch seine höchst brutale Seite, die schließlich Spiderman befähigen, ihn wieder loszuwerden. Im Film mögen sich diese Charakterwandlungen nicht so recht entfalten und damit beginnt er auch seinen größten Kredit aus Teil 1 und 2 zu verspielen: Seine Glaubwürdigkeit.
In der Folge wird Venom ziemlich am Ende des Films geboren und anstatt dem Charakter die Tiefe zu verleihen, die anderen Schurken zugebilligt wurde, ist er halt einfach da und ist halt ein wenig böse und will Spiderman töten. Über seine Fähigkeiten, sein Wissen und seinen Ursprung erfährt der Zuschauer nichts. Dabei wäre dies gerade das Interessante: Venom ist nicht per se böse, sondern verstärkt einfach das, was schon an Persönlichkeit da ist, um sich vom Adrenalin zu ernähren. Der Symbiont übernimmt andererseits das Wissen und die Fähigkeiten des Wirtes - zumindest in der Comicvorlage. Leider wird im Film kaum darauf eingegangen, sodass für jemanden ohne Hintergrundinfo vieles wie Logiklöcher vorkommen muss.
Ironischerweise wird Venom auch kein allzu grandioser Abgang gegönnt, irgendwie verdeutlicht das nur noch seine stiefmütterliche Behandlung in meinen Augen.
Der zweite Ansatz, Peter Parker, den Menschen hinter Maske zu zeigen, funktioniert hingegen bis zur Mitte des Films sehr gut, driftet aber wie oben bereits geschrieben sehr in den Kitsch ab. Gegen Ende des Films beweist er dann wieder menschliche Größe in epischen Ausmaß ohne zu kitschig zu wirken - ich für meinen Teil frage mich, wieso das Drehbuch derart unterschiedliche Qualität aufweist. Zum Schluß wurde immerhin bewiesen, dass es doch vernünftig geht.
Aber kommen wir lieber zu der Habenseite des Films: James Franco alias Harry Osborne. Die Spezialeffekte rund um den Sandman. Die Rettungsszene mit dem Baukran. Der Heiratsantrag im französischem Restaurant. Die Befreiung vom Symbionten in der Kirche.
Interessant ist außerdem, wie mit Dr. Curt Conners das Alter Ego der Echse weiter- (war schon in Teil 2 kurz zu sehen) und mit Gwen Stacy eine Konkurrentin zu Mary Jane eingeführt wird - hier werden bereits Handlungsfäden für einen evtl. vierten Teil angelegt. Andererseits hat man das Gefühl, als sei dies auch der Abschied von Spidey, was auch nahe legt, warum Venom noch unbedingt eingebaut werden sollte/musste/wollte. Ein vierter Teil würde vielleicht wieder Venom oder Carnage ins Rennen schicken und Spiderman mit Konkurrenz in Form der Schwarzen Katze konfrontieren ... aber das ist wohl nur Spekulation.
Mein persönliches Fazit ist, dass der Film in etwa gleichauf steht mit dem ersten Teil, aber im Vergleich mit Teil 2 verliert.
2. Mai 2007
[TV&Co] Sunshine
Die Sonne liegt im Sterben, der solare Winter hat die Erde fest im Griff. Nach dem Scheitern der Mission der Icarus I hat die Menschheit ihre letzten Ressourcen verbraucht, um ein neues Schiff, die Icarus II, zu bauen, die - wie ihr Schwesterschiff - ausgestattet mit einem riesigen Hitzeschild einen gigantischen Sprengsatz zur Sonne transportieren soll, um das stelare Feuer erneut zu entfachen.Soviel zur Rahmenhandlung, die eigentlich ein gutes Setting für einen Sci-Fi-Film ist. Sehr ambitioniert geht der Film auch an die Sache, es wird viel Wert auf Physik, Technik und Logik gelegt, die ersten 40 Minuten werden die (Haupt-)Charaktere eingeführt und man kann einige wunderschöne Aufnahmen von Sonne und Raumschiff betrachten. Auch einige philosphische Fragen über das Ende der Menschheit werden kurz angerissen.
Weil das aber wohl etwas zu langweilig wäre, erhält die Crew ein Notsignal der Icarus I, die seit 6 Jahren als verschollen galt. Die Entscheidung, dass eine zweite, möglicherweise intakte Bombe die Chancen der Menschheit dramatisch erhöhen könnten, führt dazu dass einige Fehlentscheidungen getroffen werden, die die ersten Todesopfer einfordern. Das alles erfährt schließlich eine Steigerung, [Spoiler] als der einzige Überlebende der Icarus I - der mittlerweile aussieht wie Freddy Krüger - sich an Bord schleicht und die Mission aufgrund seiner Gespräche mit Gott (sic!) sabotieren will; wie er es schon mit dem ersten Schiff getan hatte [/Spoiler].
Zum Ende hin nimmt der Film zwar ordentlich Fahrt auf, das aber auf Kosten der Logik und Geschichte, wodurch der Streifen sehr stark verliert und eher wie ein Abklatsch von Event Horizont wirkt, da er seine Eigenständigkeit und seine guten Ansätze zu Gunsten des mainstreams aufgibt. So bleibt eigentlich nur festzuhalten, dass "Sunshine" auf mich einen etwas unfertigen Eindruck gemacht hat, der hinter seinen Möglichkeiten zurück bleibt.
Nachtrag: Das Prinzip eines Sonnenschildes wie er im Film beschrieben wurde, ist mir schon mal in einem Star Wars-Roman begegnet, wo riesige Schild-Schiffe am Rande des Sternsystems warten, um im Pendelbetrieb andere Raumschiffe zu einem Erzplaneten zu bringen, dessen Tagseite von drei oder vier Roten Riesen bestrahlt wird und eine sichere Passage mit unmodifizierten Schilden tötlich wäre.
28. April 2007
[Life] Naggerd für den Weltfrieden
So, hat etwas gedauert, aber hier ist er: Mein Abibericht. Standesgemäß habe auch ich noch im alten Jahrtausend die Schullaufbahn beendet, so hieß das Thema auch "Abi 99 - Kindergarten St. Clavius - Die Krabbelgruppenattacke".
Im ”normalen” Schulaltag fällt an Tim vor allem seine Arbeitsmoral auf. Wenn er zu Beginn eines Schultags erklärt, wie er sich gestern noch auf Mathe vorbereitet hat, dann klingt das meistens so: ”Ich hab` gestern Nacht noch bis halb drei versucht die vierzehn zu
lösen. Bis ich gemerkt hab`, dass des ja ohne Zurücklegen ist! Da kamen so schöne Ergebnisse wie 112,5% Wahrscheinlichkeit raus. Naja und dann hab`ich mich noch einmal an meinem Speicherstand bei Command & Conquer versucht. Die KI ist ja so grottenschlecht!
Ich hab`also erstamal mit Sandsackbarrieren...”.
Im Allgemeinen sind seine Arbeiten - vor allem die Referate - aber solide aufgebaut und gründlich recherchiert. Manchmal zu gründlich. So hat Tim z.B. in einem 45minütigen KURZreferat über ”Wallenstein” einen Meilenstein in der Germanistik gesetzt, sein Thema wirklich umfassend abgehandelt, dabei mindestens 20% des Kurses hoffnungslos überfordert
und seinen Kursleiter Herrn Ried zu dem wahrlich salomonischen Urteil inspiriert, das Referat d.h. zweieinhalb Wochen intensiver Arbeit, trotz Überschreitung des Zeitlimits nicht schlecht, sondern aufgrund des erkennbaren Arbeitsaufwandes freundlicherweise gar nicht zu
benoten. Die Tatsache, dass ich an dieser Stelle keine wie auch immer geartete Reaktion auf diese Urteil bildreich beschreiben kann, zeigt die menschliche Größe, die in Tims Charakter trotz mancher Rückschläge immer wieder aufblitzt.
Geschätzt wird er aber hauptsächlich wegen der Routine, die er im Schulalltag immer wieder unter Beweis gestellt hat. Bei Fragen wie ”Was ham wir nochmal auf?” oder ”Was meinst du, dass er dran bringt?” kann Tim fast immer weiterhelfen. Auch hat er uns so manches mal Dank seines ständigen Kontaktes mit dem Schwarzen Brett rechtzeitig über eine kurzfristig entstandene Freistunde informiert. Eigentlich könnte man die Personenbeschreibung an dieser Stelle mit einem recht klaren Bild von der Person Tim beenden, wären da nicht solche Phänomene wie die Ausschweifungen auf der KS-Fahrt nach Rom oder Tims Kurzauftritt in der Fernsehshow ”Nur die Liebe zählt”. Nach fünf Jahren gemeinsamer Schullaufbahn weiß ich nur, dass ich nicht weiß, wie diese Ereignisse ins Bild passen. Vielleicht ist es aber auch am besten, es nicht zu wissen.
Im ”normalen” Schulaltag fällt an Tim vor allem seine Arbeitsmoral auf. Wenn er zu Beginn eines Schultags erklärt, wie er sich gestern noch auf Mathe vorbereitet hat, dann klingt das meistens so: ”Ich hab` gestern Nacht noch bis halb drei versucht die vierzehn zu
lösen. Bis ich gemerkt hab`, dass des ja ohne Zurücklegen ist! Da kamen so schöne Ergebnisse wie 112,5% Wahrscheinlichkeit raus. Naja und dann hab`ich mich noch einmal an meinem Speicherstand bei Command & Conquer versucht. Die KI ist ja so grottenschlecht!
Ich hab`also erstamal mit Sandsackbarrieren...”.
Im Allgemeinen sind seine Arbeiten - vor allem die Referate - aber solide aufgebaut und gründlich recherchiert. Manchmal zu gründlich. So hat Tim z.B. in einem 45minütigen KURZreferat über ”Wallenstein” einen Meilenstein in der Germanistik gesetzt, sein Thema wirklich umfassend abgehandelt, dabei mindestens 20% des Kurses hoffnungslos überfordert
und seinen Kursleiter Herrn Ried zu dem wahrlich salomonischen Urteil inspiriert, das Referat d.h. zweieinhalb Wochen intensiver Arbeit, trotz Überschreitung des Zeitlimits nicht schlecht, sondern aufgrund des erkennbaren Arbeitsaufwandes freundlicherweise gar nicht zu
benoten. Die Tatsache, dass ich an dieser Stelle keine wie auch immer geartete Reaktion auf diese Urteil bildreich beschreiben kann, zeigt die menschliche Größe, die in Tims Charakter trotz mancher Rückschläge immer wieder aufblitzt.
Geschätzt wird er aber hauptsächlich wegen der Routine, die er im Schulalltag immer wieder unter Beweis gestellt hat. Bei Fragen wie ”Was ham wir nochmal auf?” oder ”Was meinst du, dass er dran bringt?” kann Tim fast immer weiterhelfen. Auch hat er uns so manches mal Dank seines ständigen Kontaktes mit dem Schwarzen Brett rechtzeitig über eine kurzfristig entstandene Freistunde informiert. Eigentlich könnte man die Personenbeschreibung an dieser Stelle mit einem recht klaren Bild von der Person Tim beenden, wären da nicht solche Phänomene wie die Ausschweifungen auf der KS-Fahrt nach Rom oder Tims Kurzauftritt in der Fernsehshow ”Nur die Liebe zählt”. Nach fünf Jahren gemeinsamer Schullaufbahn weiß ich nur, dass ich nicht weiß, wie diese Ereignisse ins Bild passen. Vielleicht ist es aber auch am besten, es nicht zu wissen.
- Geburtsdatum: 27.7.79 Löwe
- Abifächer: M, L, g, kat
- Facharbeitsthema: Die marxistische Kritik am Imperium Romanum.
- Berufswunsch: Bundeskanzler
- Hobbies: Shadowrun, CCG, Fernsehen, Sci-Fi, Computer; feiern, feiern, feiern ohne Ende
- Lebensmotto/ Witz/ Spruch: If you can't beat them, throw a cow on them.
- So seh ich mich: Charismatischer Draufgänger mit Sinn für Humor und Hang zur Selbstironie - oder?
- Zukunftsvision: Der Weltraum - Unendliche Weiten. Dies sind die Abenteuer des neuen Raumschiff ENTERPRISE...
- unmittelbar nach dem Abi: Ich fahr ins Disneyland.
- Unbedingt tun möchte ich noch: Zum "Sexiest Man Alive" gewählt werden.
- Insel: Pam Anderson - die kann mich dann mehrmals täglich ... retten
- Pristl: Man sollte ein Denkmal von ihm aufstellen!
- Jahr 2000: ganz schön viele Nullen ...
- Lieblingslehrer: Fjodor Gerdowitsch Bergmanski
- Beste/Schlechteste am CG: + "Running Man", "Kicken", "Schwammwerfen"
- Stundenplan
27. April 2007
[MISC] Hallo, wer kennt hier eigentlich wen?
M'kay, dann machen wir mal einen auf Kultur ...
Gestern war im Morph Club Anajo zu Gast für ein Konzert. Ich gehe jetzt mal davon aus, dass außer den anwesenden Bloggern und Bloggerinnen die meisten erstmal nichts mit dieser Info anfangen können[1].
Nachdem wegen "Soundproblemen" der Beginn des Konzerts um eine Stunde nach hinten verschoben wurde und man die Menge (waren doch einge gekommen für eine ordentliche Schlange - vielleicht war's auch nur der Bauzaun, der diesen Eindruck als optische Täuschung hinterließ) vor der Tür warten ließ, kam bei der Kasse die nächste Überraschung: 11 Euro Eintritt. Das empfand ich als durchaus happig für eine mir unbekannte Band, aber man experementiert ja gern (und im Falle von Russkaja hatte sich das ja auch gelohnt).
Nachdem weitere Soundproblome auftraten (oder nicht gelöst waren, Ansichtssache) kam dann eine Stunde nach Einlaß ein Mädchen namens Lydia Daher auf die Bühne als Vorprogramm[2]. Da ergab sich, dass die Soundprobleme nicht gelöst waren, die Anlage war übelst überregelt und viel zu laut. Danaben war die Performanz von Lydia ... nunja, ambitioniert. Musikalisch konnte sie schon gefallen, aber die Texte waren kompliziert, gekünstelt und in Anbetracht, dass sie eigentlich vom Poetry Slam her kommt, wenig musikalisch. Einfachrere Lyriks, die auch inhaltlich nicht zu abgehoben sind, würden wohl mehr Erfolg bringen. Sei's drum.
Nach erneutem Soundcheck und neuerlichen Ohrenschmerzen kam dann der Haupt-Gig zum A-Team-Theme auf die Bühne und legte auch gleich los. Leider viel zu laut, denn die Anlage war immer noch nicht in Ordnung. So verzogen sich Teile des Publikums auch weg von den Boxen und selbst Anajo bat immer wieder darum, doch ein wenig leiser zu drehen. Schien aber irgendwie nicht zu gehen?! Alles in allem ein sehr peinlicher Abend für den Morph Club.
Musikalisch ist Anajo irgendwie zwischen den Sportfreunden Stiller und einer Cover-Band einzuordnen - ich meine diverse Samples herausgehört zu haben[3] von Nirvana bis Weezer. Der Auftritt selber war durchaus professionell für so einen kleinen Gig, der Lead-Sänger hatte einen starren, leicht irren Blick, der Typ an zweiten Gittare bewegte sich stakkatoartig und der Drummer ... naja, der war auch da.
Im Publikum waren auch etliche Fans, die die Lieder mitsingen konnten (neben den obligatorischen Indie-Ischen und Gras-Dealern) - ich kam mir durchaus etwas überflüssig vor, da mir wie gesagt die Band bis gestern Nachmittag unbekannt war.
Als Fazit bleibt, dass es VIEL zu laut war, zu teuer weil auch relativ kurz (gegen 1 Uhr war dann auch Schluß). Die Techniker des Morph Clubs haben den Abend maßgeblich versaut. Eigentlich konnte nur meine reizende Begleitung überzeugen :-)
Anajo ist wohl noch weit entfernt vom großen Durchbruch, ist aber evtl. auf einen guten Weg. Nur ihre Gigs sollten sie sorgfältiger auswählen und auch mal früher losfahren, um den Soundcheck zu machen.
[1] Ich übrigens auch nicht, hatte noch nie von denen was gehört vorher - d.h. das ist nicht ganz richtig, siehe oben.
[2] Wie die Großen, schey!
[3] Bei der Lautstärke eine Kunst für sich.
Gestern war im Morph Club Anajo zu Gast für ein Konzert. Ich gehe jetzt mal davon aus, dass außer den anwesenden Bloggern und Bloggerinnen die meisten erstmal nichts mit dieser Info anfangen können[1].
Nachdem wegen "Soundproblemen" der Beginn des Konzerts um eine Stunde nach hinten verschoben wurde und man die Menge (waren doch einge gekommen für eine ordentliche Schlange - vielleicht war's auch nur der Bauzaun, der diesen Eindruck als optische Täuschung hinterließ) vor der Tür warten ließ, kam bei der Kasse die nächste Überraschung: 11 Euro Eintritt. Das empfand ich als durchaus happig für eine mir unbekannte Band, aber man experementiert ja gern (und im Falle von Russkaja hatte sich das ja auch gelohnt).
Nachdem weitere Soundproblome auftraten (oder nicht gelöst waren, Ansichtssache) kam dann eine Stunde nach Einlaß ein Mädchen namens Lydia Daher auf die Bühne als Vorprogramm[2]. Da ergab sich, dass die Soundprobleme nicht gelöst waren, die Anlage war übelst überregelt und viel zu laut. Danaben war die Performanz von Lydia ... nunja, ambitioniert. Musikalisch konnte sie schon gefallen, aber die Texte waren kompliziert, gekünstelt und in Anbetracht, dass sie eigentlich vom Poetry Slam her kommt, wenig musikalisch. Einfachrere Lyriks, die auch inhaltlich nicht zu abgehoben sind, würden wohl mehr Erfolg bringen. Sei's drum.
Nach erneutem Soundcheck und neuerlichen Ohrenschmerzen kam dann der Haupt-Gig zum A-Team-Theme auf die Bühne und legte auch gleich los. Leider viel zu laut, denn die Anlage war immer noch nicht in Ordnung. So verzogen sich Teile des Publikums auch weg von den Boxen und selbst Anajo bat immer wieder darum, doch ein wenig leiser zu drehen. Schien aber irgendwie nicht zu gehen?! Alles in allem ein sehr peinlicher Abend für den Morph Club.
Musikalisch ist Anajo irgendwie zwischen den Sportfreunden Stiller und einer Cover-Band einzuordnen - ich meine diverse Samples herausgehört zu haben[3] von Nirvana bis Weezer. Der Auftritt selber war durchaus professionell für so einen kleinen Gig, der Lead-Sänger hatte einen starren, leicht irren Blick, der Typ an zweiten Gittare bewegte sich stakkatoartig und der Drummer ... naja, der war auch da.
Im Publikum waren auch etliche Fans, die die Lieder mitsingen konnten (neben den obligatorischen Indie-Ischen und Gras-Dealern) - ich kam mir durchaus etwas überflüssig vor, da mir wie gesagt die Band bis gestern Nachmittag unbekannt war.
Als Fazit bleibt, dass es VIEL zu laut war, zu teuer weil auch relativ kurz (gegen 1 Uhr war dann auch Schluß). Die Techniker des Morph Clubs haben den Abend maßgeblich versaut. Eigentlich konnte nur meine reizende Begleitung überzeugen :-)
Anajo ist wohl noch weit entfernt vom großen Durchbruch, ist aber evtl. auf einen guten Weg. Nur ihre Gigs sollten sie sorgfältiger auswählen und auch mal früher losfahren, um den Soundcheck zu machen.
[1] Ich übrigens auch nicht, hatte noch nie von denen was gehört vorher - d.h. das ist nicht ganz richtig, siehe oben.
[2] Wie die Großen, schey!
[3] Bei der Lautstärke eine Kunst für sich.
23. April 2007
[Blog] Holzweg
Die paule warf's hin und ich nehm's dankbar auf: Ein neues Stöckchen:
- dein handy? Nokia.
- dein partner? :-)
- deine haare? lang, lockig.
- deine mama? In der Nähe.
- dein papa? Gestorben.
- lieblingsgegenstand? Brötchen.
- dein traum von letzter nacht? Vergessen.
- dein lieblingsgetränk? Mineralwasser, spritzig. Bier, Cola, Apfelsaft, ... gern auch einzeln.
- dein traumauto? Mercedes SL 300. Wahlweise auch ein DeLorean mit Flux-Kompensator.
- der raum in dem du dich befindest? Arbeitszimmer.
- dein/e ex?
- deine angst? Dass mir der Himmel auf den Kopf fallen könnte, beim Teutates!
- was möchtest du in 10 jahren sein? irgendwas so um die 38.
- mit wem verbrachtest du den gestrigen abend? N.
- was bist du nicht? Perfekt.
- das letzte was du getan hast? Gegessen.
- was trägst du? Shorts, T-Shirt
- dein lieblingsbuch? Da gibts mehrere.
- das letzte was du gegessen hast? Kürbiskernbrötchen mit Salami und Käse.
- dein leben? Vermutlich eine Simulation.
- deine stimmung? Müde.
- deine freunde? Handverlesen.
- woran denkst du gerade? Abendgestaltung.
- was machst du gerade? Antworten.
- dein sommer? Arbeit suchen.
- was läuft in deinem tv? Welcher TV? O:-)
- wann hast du das letzte mal gelacht? Heute Nachmittag auf den Weg zur PPP.
- das letzte mal geweint? Gute Frage ... Bambi?!
- schule? Da merkt man erst wie alt man ist ...
- was hörst du gerade? PC-Lüfter.
- liebste wochenendbeschäftigung? Natulien.
- traumjob? "Money for nothing and the chicks fpr free." - Was für eine Frage!
- dein computer? Stabil.
- außerhalb deines fensters? Garten.
- bier? Klar.
- mexikanisches essen? Scharf.
- winter? Was?
- religion? r-k.
- urlaub? Paris.
- auf deinem bett? Bettzeugs.
- liebe? Die geh ich jetzt besuchen
22. April 2007
18. April 2007
[MISC] Neuestes aus der Mode-Forschung
Stil und Mut sind indirekt proportional zueinander. partycipate erat demonstrandum.
16. April 2007
[MISC] I Center
Immer nur Basketball anschauen war mir dann doch irgendwie zu langweilig - selber spielen war heute angesagt!
Nun ja, die Bilanz ist etwas ernüchternd gewesen: ein vergebener fast-Dreier und einmal ist der Ball wieder über die Reuse herausgesprungen, einige Fehlversuche obendrauf. Dass Basketball kein körperloses Spiel ist, hab ich auch zu spüren bekommen (und spüren lassen *hehe).
Irgendwie schon verdammt schnell geworden der Sport, seitdem ich das letzte Mal gespielt hatte, so richtig wohl gefühlt habe ich mich eigentlich auch nur auf der Center-Position, um Leuten die Sicht und den freien Schuß zu nehmen und ggf. den Rebound zu holen. Alle anderen Positionen stoßen sehr schnell an mein basketballerischen Fähigkeiten (naja zumindest hatte ich keine größeren Fehlpässe gemacht).
Size matters!
Nun ja, die Bilanz ist etwas ernüchternd gewesen: ein vergebener fast-Dreier und einmal ist der Ball wieder über die Reuse herausgesprungen, einige Fehlversuche obendrauf. Dass Basketball kein körperloses Spiel ist, hab ich auch zu spüren bekommen (und spüren lassen *hehe).
Irgendwie schon verdammt schnell geworden der Sport, seitdem ich das letzte Mal gespielt hatte, so richtig wohl gefühlt habe ich mich eigentlich auch nur auf der Center-Position, um Leuten die Sicht und den freien Schuß zu nehmen und ggf. den Rebound zu holen. Alle anderen Positionen stoßen sehr schnell an mein basketballerischen Fähigkeiten (naja zumindest hatte ich keine größeren Fehlpässe gemacht).
Size matters!
13. April 2007
[TV&Co] 300
Wanderer, kommst du nach Sparta, verkündige dorten, du habest
Uns hier liegen gesehn, wie das Gesetz es befahl.
Und es begab sich wieder einmal, dass ich ins Kino ging: Die Leinwandadaption von Frank Milers "300".
Die Geschichte selbst ist bekannt und wird schon in der 6. Klasse Geschichte durchgenommen, nämlich die Schlacht bei den Thermpylen. Dort haben 300 Spartaner unter ihrem König Leonidas das übermächtige Heer der Perser unter Xerxes bis zum letzten Mann aufgehalten, um mit ihrem Opfer ein Zeichen zu setzten.
Historisch ist die Sache freilich sehr umstritten, was genau diese eigentliche Niederlage für eine Auswirkung hatte, in der Nachwelt wurde sie Sinnbild dafür, dass eine handvoll Männer einer überwältigenden Übermacht trotzen können.
Genau hier setzt auch der Film an, der die Spartaner als Bewahrer der Zivilisation, von Heldentum und Ehre glorifiziert und in den tödlichen Konflikt mit den Persern schickt. Und nach einer halben Stunde befindet man sich dann auch schon in der Schlucht, die das Schicksal der 300 besiegeln sollte.
Was danach folgte ist irgendetwas zwischen einem Manowar-Video, Army of Darkness und Gladiator. Ein Fantasy-Gemetzel mit Monstren, muskelgestählten Kriegern, im wahrsten Sinne des Wortes gespickt mit sehr viel Brutalität und knietief im Filmblut watend.
Ein Höhepunkt ist sicherlich das persönliche Aufeinandertreffen von Leonidas und Xerxes. Letzterer bietet Leonidas ganz Griechenland an, sollte er nur vor ihm knien. Die (Achtung, Wortspiel:) lakonische Antwort sei nicht verraten, ist aber sicherlich in eine Tradition mit Bruce Willis und Schwarzenegger zu stellen, was den Coolness-Faktor im Bereich "Trockener Witz" angeht. Leider wird Xerxes als metrosexueller, dunkelhäutiger Hüne dargestellt, was dem Ganzen eine etwas seltsame Komik gibt.
Nebenbei wird ein etwas langweiliger Plot an der Heimatfront entsponnen, der allerdings irgendwie als Pausenfüller daherkommt und lediglich zum Schluß eine nette Pointe aufweist.
Negativ fällt die große Nähe zur Comic-Vorlage auf; der Film entwickelt keine eigene Dramaturgie, sondern übernimmt diese aus den Heften - Cliffhanger und optische Überraschungen inklusive, was dem Fluß allerdings eher schadet meiner Meinung nach. Was auf Standbildern gut aussieht, sieht in Bewegung eben nicht immer gut aus.
Nichtsdestotrotz wird es nie langweilig und man wartet auf die nächste Angriffswelle mit neuen persischen Monstrositäten. Visuell punktet der Film auf der ganzen Linie. 300 ist eine bildgewaltige Glorifizierung des Krieges. Nie wurde schöner und kreativer gestorben.
Leider entwickelt es sich nie zu einer wirklich epischen Schlacht, das Ende bietet einen Ausblick, was hätte sein können.
Der Film ist overstyled (gibts das Wort überhaupt?!) und trieft vor Testosteron. Konsequenterweise lief folgende Werbung vor dem Film:
Die Geschichte selbst ist bekannt und wird schon in der 6. Klasse Geschichte durchgenommen, nämlich die Schlacht bei den Thermpylen. Dort haben 300 Spartaner unter ihrem König Leonidas das übermächtige Heer der Perser unter Xerxes bis zum letzten Mann aufgehalten, um mit ihrem Opfer ein Zeichen zu setzten.
Historisch ist die Sache freilich sehr umstritten, was genau diese eigentliche Niederlage für eine Auswirkung hatte, in der Nachwelt wurde sie Sinnbild dafür, dass eine handvoll Männer einer überwältigenden Übermacht trotzen können.Genau hier setzt auch der Film an, der die Spartaner als Bewahrer der Zivilisation, von Heldentum und Ehre glorifiziert und in den tödlichen Konflikt mit den Persern schickt. Und nach einer halben Stunde befindet man sich dann auch schon in der Schlucht, die das Schicksal der 300 besiegeln sollte.
Was danach folgte ist irgendetwas zwischen einem Manowar-Video, Army of Darkness und Gladiator. Ein Fantasy-Gemetzel mit Monstren, muskelgestählten Kriegern, im wahrsten Sinne des Wortes gespickt mit sehr viel Brutalität und knietief im Filmblut watend.
Ein Höhepunkt ist sicherlich das persönliche Aufeinandertreffen von Leonidas und Xerxes. Letzterer bietet Leonidas ganz Griechenland an, sollte er nur vor ihm knien. Die (Achtung, Wortspiel:) lakonische Antwort sei nicht verraten, ist aber sicherlich in eine Tradition mit Bruce Willis und Schwarzenegger zu stellen, was den Coolness-Faktor im Bereich "Trockener Witz" angeht. Leider wird Xerxes als metrosexueller, dunkelhäutiger Hüne dargestellt, was dem Ganzen eine etwas seltsame Komik gibt.Nebenbei wird ein etwas langweiliger Plot an der Heimatfront entsponnen, der allerdings irgendwie als Pausenfüller daherkommt und lediglich zum Schluß eine nette Pointe aufweist.
Negativ fällt die große Nähe zur Comic-Vorlage auf; der Film entwickelt keine eigene Dramaturgie, sondern übernimmt diese aus den Heften - Cliffhanger und optische Überraschungen inklusive, was dem Fluß allerdings eher schadet meiner Meinung nach. Was auf Standbildern gut aussieht, sieht in Bewegung eben nicht immer gut aus.
Nichtsdestotrotz wird es nie langweilig und man wartet auf die nächste Angriffswelle mit neuen persischen Monstrositäten. Visuell punktet der Film auf der ganzen Linie. 300 ist eine bildgewaltige Glorifizierung des Krieges. Nie wurde schöner und kreativer gestorben.
Leider entwickelt es sich nie zu einer wirklich epischen Schlacht, das Ende bietet einen Ausblick, was hätte sein können.
Der Film ist overstyled (gibts das Wort überhaupt?!) und trieft vor Testosteron. Konsequenterweise lief folgende Werbung vor dem Film:
[Uni] [Blog] Multae causae sunt bibendi
... in der Tat gibt es einiges zu feiern!
Zunächst einmal wird sich der geneigte Leser gefragt haben, was denn aus der DA geworden ist. Nun, selbige wurde vor nunmehr 10 Tagen abgegeben. Das übliche in altehrwürdiger Tradition "bis-zur-letzten-Minute-dran-arbeiten" wurde auch von mir übernommen und so war es am 3. April dann gegen 15 Uhr so weit, dass das Werk seiner Bestimmung[1] übergeben werden konnte. Damit bin ich offiziell arbeitslos.
Zum zweiten gibt es das einjährige Blogiläum zu feiern: Das offizielle Geburtsdatum liegt beim 14. April 2006 (Karfreitag). 270 Posts, über 7000 Besucher über 340 Kommentare und unzählige Rechtschreibfehler sind seitdem zustande gekommen. Nicht zu vergessen die Blogger-Community. Blog'n'Roll!
[1] ein Platz im Archiv des Prüfungsamts
Zunächst einmal wird sich der geneigte Leser gefragt haben, was denn aus der DA geworden ist. Nun, selbige wurde vor nunmehr 10 Tagen abgegeben. Das übliche in altehrwürdiger Tradition "bis-zur-letzten-Minute-dran-arbeiten" wurde auch von mir übernommen und so war es am 3. April dann gegen 15 Uhr so weit, dass das Werk seiner Bestimmung[1] übergeben werden konnte. Damit bin ich offiziell arbeitslos.
Zum zweiten gibt es das einjährige Blogiläum zu feiern: Das offizielle Geburtsdatum liegt beim 14. April 2006 (Karfreitag). 270 Posts, über 7000 Besucher über 340 Kommentare und unzählige Rechtschreibfehler sind seitdem zustande gekommen. Nicht zu vergessen die Blogger-Community. Blog'n'Roll!
[1] ein Platz im Archiv des Prüfungsamts
1. April 2007
[Uni] Dirty Deeds done with LaTeX
So, fast geschafft. 113 Seiten sind's mittlerweile davon ca. 91 reine Textseiten. Jetzt fehlt nur noch das Schlußkapitelchen mit einem Ausblick. Und das nochmalige Korrekturlesen. Und ein Zitat muss ich noch einfügen. Dann is aber gut.
Montag gehts dann zum Binden und Abgeben.
Ach ja: Seit gestern bin ich offiziell exmatrikuliert. Kein Aprilscherz. Endlich arbeitslos, juhuuu!
Montag gehts dann zum Binden und Abgeben.
Ach ja: Seit gestern bin ich offiziell exmatrikuliert. Kein Aprilscherz. Endlich arbeitslos, juhuuu!
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