20. Juni 2006

[MISC] Intelligent Design

Nein, an dieser Stelle befassen wir uns nicht mit Kreationismus oder dem Flying Spagehetti Monster[1].

Seit Montag bin ich im Besitz dieses netten Werbegeschnks: Ein "Multi color face print"-Stiftchen in Schwarz-Rot-Gold.


Das Tolle ist, dass man sich keine Gedanken um richtige Abstände oder sonstwas machen muss, wie der Selbstversuch an meinem muskolösen Unterarm beweist[2]:


Wie mir von fachkundigem Personal allerdings mitgeteilt wurde, wäre das ja auch nur "Männerzeugs", da die Frau von Welt das auch selber könne mit den Abständen und Strichen und so[3]. Ist mir allerdings auch wurscht, schließlich war's umsonst und hat seinen Zweck mehr als erfüllt. Und wasserfest ist es auch nicht, daher brauch ich mir auch nicht den Kopf zerbrechen über so seltsame Dinge wie "Abschminken" ... *grunz

Und achja: Wir werden Weltmeister!!!

[1] Ersteres ist unwissenschaftlich, zweiteres der Beweis dafür.
[2] Man beachte die Leichtigkeit der Linienführung, die natürlich absichtlich etwas verschoben ist.
[3] Die Beweisfotos zeigen aber, dass das fachkundige Personal scheinbar selber so etwas gar nicht kann nötig hat, zumindest nicht an sichtbaren Körperteilen ;-P

[MISC] Gegendarstellung

Bin neulich hierüber gestolpert. Sehr interessant.

Edit: Eigentlich bin ich darauf gestoßen, als ich diesen Artikel gelesen habe (ja mir war langweilig ...).

18. Juni 2006

[Life] Gutes Karma?

Seltsam, immer dann, wenn man denkt, das war's jetzt, holt einen die Vergangenheit doch irgendwie wieder ein. Faszinierend.

14. Juni 2006

[MISC] Bei der Geburt getrennt?

[MISC] Bikini Bottom

Bin heute endlich mal wieder schwimmen gewesen - ein paar 1000 andere Menschen hatten heute Nachmittag ebenfalls diese geniale Idee. Das Becken war deshalb leider sehr voll und für meine 24 Bahnen habe ich ewig gebraucht.

Andererseits frage ich mich, wo all die hübschen Frauen herkamen - eine Antwort liefert vielleicht dieser SP.ON-Bericht. Mal schauen, was morgen so rumläuft ;-)

10. Juni 2006

[Life] Zweiklassengesellschaft

... zumindest was das Gesundheitssystem anbelangt. Aber von vorne.

Nachdem ich in der Notaufnahme vom Bamberger Klinikum gelandet bin und sie mich nach einem Bluttest und einem CT dabehalten wollten, kam endlich mal die Zusatzversicherung zum Einsatz, dass stationäre Behandlungen für mich wie wenn als ob Privatpatient sind. Feine Sache, gleichwohl war kein Einzelzimmer mit Internetanschluß und DVD-Player mehr verfügbar, also nur ein "normales" Einzelzimmer. Angesichts der Tatsache, dass ich eh Probleme mit dem Sehen hatte, war das auch verschmerzlich, selbst Fernsehen war mir nämlich zu anstregend und wegen der Gehirnerschütterung sowieso.

Am darauffolgenden Tag wurde ich diversen Untersuchungen unterzogen, die zum Ergebnis hatten, dass wohl keine Gehirnblutung vorliegt. Bis dieses Ergebnis vorlag, geht einem schon so einiges durch den Kopf und plötzlich wird vieles sehr sehr relativ ... man beginnt darüber nachzudenken, was man eigentlich vom Leben so erwartet hat und wie es jetzt weitergeht. Waren auch sehr einsame Stunden insgesamt und ich mochte auch nicht über das worst-case-Szenario nachdenken (was ich allerdings doch tat, das soll hier aber mal nicht weiter ausgeführt werden, kann sich jeder selbst mal überlegen).

Schließlich kamen die Ärzte zu dem Schluß, dass es irgendwas am Auge sein müsse - Augapfel selber oder der Sehnerv. Deshalb wurde ich zu einem Augenarzt geschickt (immer noch als Privatpatient) und kam dort (und jetzt kommt's:) ohne Termin sofort dran, wurde mit so ziemlich allen möglichen und auch unmöglichen Untersuchungen und Spielzeugen traktiert, inklusive einer 150 Euro teuren Spezielauntersuchung, die zu Tage förderte (und das in schönen, bunten Bildern), dass sich aufgrund des indirekten Traumas des Aufpralls Wasser im Auge angesammelt hat, dass den Knick in der Optik verursacht.

Zur Erklärung, was jetzt eigentlich genau das Problem ist: Man nehme Zeigefinger und Daumen der rechten Hand und bilde damit ein "O". Im Abstand von etwa gespreitzem Zeigefinger und Daumen der linken Hand wiederum halte man dieses "O" vor das rechte Auge und stelle sich vor, alles sei in diesem Kreis leicht gelblich und nach links verschoben. Für die Physiker unter uns: Rechts durch mein Gesichtsfeld bewegt sich ein Schwarzes Loch, dass das Licht zwingt, sich entlang des gekrümmten Raumes zu bewegen. Mit anderen Worten, ich kann die Wasserblase "sehen".

Ähnliche Verletzungen treten nach Boxkämpfen oder Schlägereien auf und seien normalerweise Folge eines direkten Treffers Traumas; bei mir eben die Besonderheit, dass eben jenes Trauma indirekt ist. Toll auch. Sowas wollte ich schon immer haben ... eine medizinische Besonderheit. Zumindest ist die Heilungschance bei 80%, dass sich die Blase von selber zurückbildet in den kommenden 2-4 Wochen - und selbst wenn nicht, gibt es noch die Möglichkeit einer ambulanten Punktierung (auf Deutsch: Nadel in Auge), womit eine 100%-ige Heilung gewährleistet wäre.

Weil ich nun aber Privatpatientenstatus hatte, wurde ich "zur Beobachtung" noch eine Nacht länger im Krankenhaus behalten und kam so erst im Laufe des Mittwochs wieder raus.

Momentan muss ich noch 6-mal täglich Augentropfen nehmen, die nett brennen. Dafür habe ich den Eindruck, dass der Kreis mittlerweile ein wenig kleiner geowrden ist (oder sich das Gehirn langsam drauf einstellt), immerhin ist der Sturz schon fast eine Woche her (sieht man von der Latenzzeit mal ab).

Fazit: Auf das kleine Abenteuer hätte ich gerne verzichtet, gleichwohl habe ich wohl noch länger davon. Ein paar neue Einsichten hat es auch gebracht, aber davon vielleicht mal an anderer Stelle. Und das Gesundheitswesen ist eine echt üble Zweiklassengesellschaft. Wegen mir musste ein anderer Patient auf dem Gang schlafen, bloß weil sie an mir mehr verdient haben. Und das habe ich auch nur durch Zufall erfahren. Schweine.

7. Juni 2006

[Life] Zurück aus dem Krankenhaus

Die letzten Tage war ich im Bamberger Klinikum. Zum Glück keine Gehirnblutungen nach einem Sturz, dafür eine Gehirnerschütterung und eine Zyste im rechten Auge, die mir erhebliche Sehprobleme einbringt, allerdings angeblich in den nächsten Tagen von selbst sich zurückbildet.

An alle, die angerufen, eine SMS geschrieben auf die Mailbox gesprochen und ihre Hilfe angeboten haben ein herzliches Dankeschön!

Und an das Frl. L. nachträglich noch alles Liebe zum Geburtstag, sobald ich wieder etwas besser sehe, kriegst du noch eine auführliche Glückwunschmail von mir zugeschickt.

3. Juni 2006

[MISC] Al D.

Folgendes war heute in der Post:


Irgendwie fühlte ich mich spontan an die Broschüre "McDonald's und Nährwert" erinnert - mein persönlicher Favourit für eine neue "You don't know Jack"-Kategorie. Insofern hat der Titel nicht zuviel versprochen, er hat mich tatsächlich inspiriert ...

P.S. Es handelt sich tatsächlich um ein Heftchen vom allseits bekannten und beliebten Lebensmitteldiscounter. Und scheinbar soll das keine Eintagsfliege sein, wenn man der Androhung rechts oben Glauben schenken darf.

2. Juni 2006

[TV&Co] If you only knew the powers of the Dark Side

Zeit für Kult! So, gestern habe ich mir was gekauft, was definitiv nicht notwendig war, irgendwo im Regal verstauben wird und später mal in einer Umzugskiste landet oder bei epay.

Aber von vorne: Was gibt es nicht Cooleres als Transformers, Roboter, die sich in Autos und Flugzeuge verwandeln können und zurück? Richtig! Star Wars. Und weil irgendwer in der Entwicklungabteilung bei Hasbro mal von der Star Wars-Abteilung rüber zur Transformers-Abteilung gelaufen ist (bestimmt, um Kaffeefilter zu holen), hat uns der Spielzeugmarkt Star Wars-Transformers beschert.

Ich habe das Teil das erste Mal auf www.stawars-union.de gesehen. Ich habe früher mal Star Wars-Merchandise gesammelt (im Klartext: Ich besitzte nen Arsch voll an dem Zeug, ca. 2/3 schlummert allerdings in Umzugskisten, weil ich keinen Platz mehr dafür hatte). Die Sammelleidenschaft ist aber irgendwann aus nachlassendem Interesse (es gab einfach zuviele Sachen und ganz billig war's auch nicht) sowie der Enttäuschung der Prequels - meine Episode 2-Toys habe ich erst letztens bei ebay verramscht - eingeschlafen. Aber das Ding hatte es mir angetan, irgendwie.

Nachdem ich gestern zufällig in der Stadt zu tun hatte und durch den Honer gelaufen bin, habe ich einen Umweg durch die Spielzeugabteilung im Erdgeschoß gemacht. Keine Ahnung, warum, aber liegt vermutlich daran, dass das seit Kindheit eigentlich immer das erste Ziel war, das ich in einem Kaufhaus angesteuert habe, Autopilot sozusagen. Und weil die sogar noch ein paar Star Wars-Artikel da hatten, dieser Transformer der einzige seiner Art war und es ohnedies 20% Rabatt auf alles gab, wurde die deutsche Wirtschaft mal durch meine Konsumlaune angekurbelt. Ganz im Sinne von "Du bist Deutschland!".

Gleichzeitig ist das auch mein erster Transformer überhaupt. Als Kind wollte ich mal welche haben, wurde aber abgelehnt von meinen Erziehungsberechtigten, weil zu teuer (eine Begründung, die eigentlich ständig gegeben wurde). Irgendwann hol ich mir aber trotzdem einen Optimus Prime. Aber zurück zur Figur. Wie unschwer zu erkennen ist, kann sich ein TIE-Fighter Advanced x1 in einen Darth Vader verwandeln. Außerdem gibt es noch einen Mini-Vader, den man in den Brustkorb als Piloten reinsetzen kann, und schließlich zwei Laserschwerter, die notfalls auch von den Unterarmen abgefeuert werden können. Sehr cool :-)

1. Juni 2006

[TV&Co] Soupy George

So, der Link stammt aus einer Zeit vor diesem Blog und muss jetzt mal zur allgemeinen Zerstreuung hergezeigt werden.

Einige kennen ja vielleicht schon www.rathergood.com, aber für die, die es noch nicht kennen: Geiles Zeug!

Wer diesen netten Zeitgenossen links ebenfalls noch nicht kennt, hat was verpasst, denn es handelt sich um Soupy George. Und wer meint, es sei dämlich, eine Suppendose auf dem Kopf zu tragen ... naja seht selbst.

Ganz großes Tennis, echt jetzt! Mindestens genauso sinnfrei wie der Leekspin.

[Life] Bib-Blogging

Ich schaue gerade aus dem Fenster. In der Ferne kann man gut die Altenburg sehen. Es hat gerade aufgehört zu regnen und die Sicht ist relativ gut. Davor kann man die vier Türme des Doms erkennen. Links davon ein Kran - vermutlich gehört er zur Brücken-Baustelle. Ein wenig versetzt das alte Postgebäude am Bahnhof. Ein Blick über die Schulter zeigt mir die beiden Türme von St. Heinrich. Der Himmel ist dort aufgerissen, von rechts schieben sich einige dunkle Wolken nach.

Die Schule gegenüber hat gerade Stundenwechsel - ein Gong. An meiner alten Schule hatten wir eine Klingel, ich fand das immer schon irgendwie besser. Gongs passen eher zu hässlichen Schulneubauten aus den späten 70ern und frühen 80ern als zu dem altehrwürdigen Gebäude in der Kapuzinerstraße.

Mein Blick geht wieder Richtung Altenburg. Der Turm ist gut zu erkennen ... zugegebenrmaßen ist es kein Turm, sondern der Bergfried. Das letzte Mal war ich dort Christi Himmelfahrt 2004 oben. Kein wirklich guter Platz, um Frisbee zu spielen, wir taten es aber trotzdem.

Der Kran der Baustelle hat sich bisher nicht gedreht - scheinbar sind die Bauarbeiter schon nach Hause gegangen. Nur ich sitze noch in der Bib. Vielleicht sollte ich auch nach Hause gehen. Unwillkürlich fällt mir Nick Adams ein.

Die Sonne bricht gerade durch und ein Vogel fängt das Singen an. "Glaubst du, dass Vögel Trauer empfinden können?" wurde ich neulich gefragt. Meine Antwort war: "Nein. Dafür sind sie viel zu sehr mit Überleben beschäftigt."